Stressfreies Krallenkürzen

Hundekrallen kürzen

In diesem Blogartikel möchten wir dir in den nächsten Wochen alle Informationen zusammentragen, die du brauchst, um dein Problem des Krallenschneidens oder -kürzens anzugehen. Es lohnt sich also, immer mal wieder reinzuschauen. Am besten ist es, wenn du dich für die kostenlose 5-Tage-Übungswoche zum Thema anmeldest. Dann bekommst du diese Infos direkt in dein Mailpostfach.

Lange Krallen kürzen – dieses leidige Thema

Wir möchten dir als ersets erklären, warum es sein kann, dass du die Krallen deines Hundes überhaupt kürzen solltest. Und wann du dich entspannt zurücklehnen und dich gar nicht mit dem Thema beschäftigen musst.

Warum Krallenkürzen für euch wichtig sein kann

Läuft ein Hund sich nicht selbst die Krallen ab?

Ja, im Idealfall tut er das, wenn dein Hund einen idealen Körperbau hat und keine orthopädischen Fehlstellungen, wie z. B. eine Patellaluxation, eine Hüftgelenkdysplasie, eine Ellenbogendysplasie usw..

Wenn das bei euch der Fall ist, dann gratulieren wir dir und können dir sagen, du kannst dich getrost zurücklehnen und brauchst dich mit dem Thema erstmal nicht weiter zu befassen.

Das führt uns jedoch schon zur nächsten Frage:

Und woran erkenne ich jetzt, ob die Krallen zu lang sind?

Wenn dein Hund mit allen vier Beinen auf glattem Boden steht und dabei die Krallen den Boden berühren, so dass kein Blatt Papier mehr dazwischen passt, dann sind die Krallen zu lang. Die Aussage, dass man die Krallen deines Hundes beim Laufen auf hartem Boden nicht hören darf, ist wiederum nicht richtig. Denn das kommt immer darauf an, wie dein Hund die Pfoten aufsetzt.

Ja, gut. Sie sind zu lang. Aber warum ist das schlimm?

Die Kralle deines Hundes ist der Endpunkt einer Reihe von Knochen in der Pfote. Ähnlich wie bei uns Menschen die Finger zusammengesetzt sind aus mehreren Knochen, ist dies auch bei unseren Hunden der Fall. Dabei setzt die Kralle direkt am letzten Knochen, dem sogenannten Krallenbein an. Das hat von Natur aus einen bestimmten Winkel, mit dem es zum Zehengelenk steht. Wenn nun die Kralle zu lang ist, ändert sich dieser Winkel und das Gelenk wird stärker belastet als vorgesehen. Durch diese stärkere Belastung entstehen Verspannungen in der Muskulatur, die versucht, diese Belastung zu verringern und es kann Arthrose im Gelenk entstehen. Beides kann dann Schmerzen verursachen.

Okay, verstanden. Dann lass ich meinen Hund jetzt mehr auf Asphalt laufen. Das soll die Krallen ja stärker abnutzen.

Das ist grundsätzlich erstmal ein guter Gedanke. Und für Krallen, die noch nicht allzu lang sind, relativ weich und eher in der Mitte der Pfote liegen, klappt das auch ganz gut. Wenn die Krallen aber schon eine gewisse Länge erreicht haben, womöglich auch schon aufgrund dieser Länge verbogen sind oder einfach sehr hart sind, klappt das nicht. Da müssen wir Menschen ein wenig nachhelfen.

Und genau das wollen wir ja in der kostenlosen 5-Tage-Übungswoche erarbeiten.

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